Peggy Schierenbeck: Über 8 Mio. Euro gesichert für Antidiskriminierung, Suizidhilfe, Ju-gendförderung
„Über 8 Mio. Euro statt Kürzungen”
SPD erfolgreich für soziale Projekte gekämpft
“In dieser Woche haben wir Sozialdemokraten bei den Beratungen des Bundes-Haushaltsausschusses erfolgreich gekämpft, damit über 8 Mio. Euro weiter in gesellschaftliche Projekte fließen können, die auch in den hiesigen Landkreisen wichtig sind”, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete Peggy Schierenbeck.
So sollen nun vor allem die Kürzungen beim Förderprogramm „respekt*land“ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zurückgenommen werden. Das heißt, auch 2025 werden für die Förderung des Aufbaus eines zivilgesellschaftlichen Beratungsnetzwerks zur Antidiskriminierungsarbeit in den Bundesländern 5,75 Mio. Euro zur Verfügung stehen. “Damit stärken wir vor Ort, niedersachsen- und bundesweit Institutionen, Vereine und Projekte, die sich z. B. für Geflüchtete, für Menschen mit Behinderungen oder queere Personen einsetzen. Das ist angesichts des zunehmenden Antisemitismus, Rassismus und überhaupt gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wichtiger denn je”, so Peggy Schierenbeck.
Zudem soll mit 2 Mio. Euro die Suizidprävention bei jungen Menschen gestärkt werden. “Damit hat die einfach über Chat und Website zu erreichende Online-Beratung von Krisenchat.de rund doppelt so viel wie 2024 zur Verfügung, außerdem werden wir das Projekt U25-Suizidprävention der Caritas fortführen und es läuft nicht, wie geplant, Ende des Jahres aus. Hier können Leben gerettet werden.”
Mit Blick in die Zukunft junger Menschen geht es der Bundes-SPD auch um die politische Finanzbildung. Darum kümmert sich erstmals ein dreijähriges Bildungsprojekt von „Fiscal Future e.V.“ mit Mitteln aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundes mit einer insgesamten Förderung von mehr als 500.000 Euro.
“Durch unsere Beschlüsse schreiben wir außerdem die Förderung der Geschäftsstelle der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung fest. Wir ermöglichen der Deutschen Sportjugend mehr Flexibilität bei der Verwendung der zusätzlichen fortgeschriebenen Mittel aus dem Jahr 2024. Durch einen Maßgabebeschluss fordern wir dabei einen stärkeren Fokus auf den Bereich Islamismusprävention bei der Antragsbewilligung im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ ein.”
Wirksam werden die Änderungen im Einzelplan 17 des BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) mit dem Gesamtbeschluss des Haushaltes.
13. August 2022