Es ist die Schule, in der Schüler*innen gern lernen, Lehrer*innen gern zur Arbeit gehen. Es ist die Schule, in der wir digitalen Unterricht machen können, wenn wir es müssen. Es ist die Schule, in der der soziale Aspekt einen breiteren Raum bekommt. Es ist der Ort, in denen Kinder auf das Leben vorbereitet werden. Unabhängig ihrer sozialen Herkunft. 

Eine veränderte Gesellschaft braucht ein angepasstes Bildungsangebot!

Die Welt ist heute höher, schneller, weiter. Die Reizüberflutung, der auch Kinder heute ausgesetzt sind, ist sehr groß. Multimedial, immer und überall. Kinder sind unruhiger als noch vor 30 Jahren. Die Aufmerksamkeitsspanne hat nachgewiesenermaßen deutlich nachgelassen. Trotzdem hat sich das Bildungsangebot nicht angepasst. Das müssen wir ändern! Wir brauchen ein stressfreies Bildungsangebot. Die Strukturen sind verkrustet. Wir haben einiges vor uns!

Andere Länder machen es vor!

Schauen wir in andere Länder, können wir noch einiges lernen. Und das sollten wir tun! Multiprofessionelle Teams, aus Lehrer*innen und Sozialpädagog*innen, Psycholog*innen. Wie zum Beispiel in Schweden. Kleinere Klassen wie in Luxemburg. Den Blick auf Kernkompetenzen lenken wie in Finnland. Kleinere Klassen sind meines Erachten der wichtigste Schritt, wenn wir den heutigen Kindern und Jugendlichen gerecht werden wollen. 

Von der ersten bis zur neunten Klasse: Gemeinsam!

In einigen Ländern Ist es  längst die Regel, die Schule von der 1. bis zu 9.Klasse: Gemeinsam. Wir sind mit den Gesamtschulen auf dem richtigen Weg. Die Angst der Gleichmacherei sehe ich nicht. Es geht um Chancengleichheit, unabhängig vom Einkommen der Eltern. Wir müssen Bildungswege so lange wie möglich offen halten! Das bedeutet, unsere Gesamtschulen weiter auszubauen! Und wir brauchen mehr Inklusion und dafür erforderliche Fachkräfte.

Schule als Arbeitsplatz für Lehrer*innen attraktiver machen!

Laute Klassen, volle Klassen. Lehrer*innen erkranken besonders oft an Burn-Out. Auch hier herrscht Fachkräftemangel. Wir brauchen eine bessere Fürsorgepflicht für Lehrer*innen, dürfen sie nicht in die Überlastung laufen lassen. Wir brauchen ein flexibles Arbeitszeitkonzept. Einheitliche Bezahlung für alle Lehrer*innen einheitlich in Besoldungsgruppe A13. Multifunktionale Teams. 

Wir müssen mehr in unsere Bildung investieren

An Bildung darf nicht gespart werden. Ja, zu jeder Bundestagswahl wird das Thema Bildung immer wieder gern hochgeworfen, weil es ja so wahr ist! Aber Versprechen müssen auch umgesetzt werden. Und zwar sichtbar und spürbar. Ich kann es nicht oft genug sagen: Bildung ist das wertvollste Gut, das wir vergeben können und es ist die beste Investition in zukünftigen Wohlstand. Wir müssen einen verbindlichen Etat jedes Jahr einplanen. 

Lehrkräfteausbildung 

Nicht nur Lehrpläne gehören reformiert, sondern genauso die Lehrkräfteausbildung. 

Angepasst an die neuen Anforderungen der heranwachsenden Gesellschaft von morgen. Schule ist mehr als eine Bildungsstätte. Noch mehr als früher leistet sie Sozialarbeit. Das muss in den Ausbildungen berücksichtigt werden. Lehrer*innen müssen sich fortbilden können, ohne das die Unterrichtsversorgung darunter leidet. Da wären wir wieder bei multifunktionalen Teams.

Verkrustete Strukturen auflösen und mehr investieren!

Wollen wir modern sein und unser Bildungssystem forstchrittlich und attraktiv gestalten, müssen wir verkrustete Strukturen auflösen und uns für neue Bildungswege öffnen. Die Corona-Krise hat den Bedarf gnadenlos aufgedeckt. Es geht nicht darum, alles was analog gemacht wurde, jetzt unter allen Umständen zu digitalisieren. Es geht um neue Lernkonzepte, bundeseinheitlich. Wir müssen den Lehrerberuf attraktiver machen!

Wir brauchen mehr Verantwortung für den Bund. Wir müssen eine feste und verlässliche Finanzierung für Bildung einplanen. Dafür setze ich mich im Bundestag ein!